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Wieso Team?

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Warum soll aber das eigene Team oberste Priorität haben und nicht der eigene Score?

Die Antwort ist so simpel wie schockierend: Es bringt mehr Geld, wenn das eigene Team gewinnt, was bedeutet, dass dem eigenen Team mehr und vor allen Dingen bessere Ausrüstung zur Verfügung steht, die Chancen für einen weiteren Sieg steigen und damit auch die Chancen, selbst dauerhaft zu diesen Siegen beitragen zu können [punkt]

Das bedeutet: Je mehr Geld alle Teammitglieder haben, desto schlagkräftiger ist das gesamte Team und desto höher die Aussichten auf einen Folgesieg und somit auf konstant höhere Scores für alle. Selbst wenn man selbst nicht das Ende jeder Runde erlebt: Ein an der Front dem Gegner im Weg rumstehender n00b ist für das eigene Team bei weitem wertvoller, als jeder l33t Basecamper mit AWM, Raketenwerfer, Zelt, Bratwurst und Taschenlampe. Jeder Schuss, den der Gegner auf den n00b verfeuert, geht nicht in das heranstürmende eigene Team und auch wenn der n00b nur einen einzigen Punkt Schaden beim Gegner anrichtet, ist das ein Punkt weniger, den die "Cracks" abarbeiten müssen.

Die Zeit, bis Übung und Erfahrung uns n00bs zu "normalen Spielern" machen, wird manchmal frustrierend sein, klar, aber in der ersten oder zweiten Reihe ist man a) wenigstens von irgendeinem strategischen und taktischen Wert (und sei es nur als mobiler Kugelfang, Gegnerfinder oder schlicht Ablenkungsmanöver) b) lernt man nur hier, wie Frontgefechte koordiniert ablaufen c) macht Übung den Meister und d) sind hier echte Erfolge in der Lernkurve viel schneller zu erzielen als irgendwo sonst. Rumsitzen muss man nicht Üben, das kann jeder. Aber Sturmspitze sein UND überleben, das ist wahre Kunst, die Übung, Können und vor allen Dingen Erfahrung braucht.

Auch wenn der Anfänger mehr als 90% seiner Munition an der Front gleichmäßig auf Wände, Decken, Geiseln und das eigene Team verteilt und eine Überlebensdauer vergleichbar dem berühmten Schneeball in der Hölle hat... ja und? Die 10% seiner Schüsse, die den Gegner treffen, sind um Längen mehr wert, als die 40 Schuss, die in einer dunklen und gottverlassenen Ecke der Map in der AWM irgendeines hirnverbrannten Elite-Campers ungenutzt verrotten.

Dann werde ich eben der Über-Camper!

Nun ist das Problem, dass viele l33t CS'ler, die glauben, sich "mal eben" auf das Campen zu spezialisieren, kaum Übung oder Erfahrung im Sturm besitzen und dort schlichtweg unbrauchbar und von einem von ihnen so verlachten n00b kaum zu unterscheiden sind. Gerade diese Spieler verstehen oft überhaupt nicht, warum sie an der Front fast sofort untergehen und zeigen auch wenig Ambitionen, daran etwas zu ändern.

Werden solche Dauercamper in den Sturm gezwungen - meistens nur dann, wenn kein Geld da ist - findet man sie zögerlich hinter der zweiten Reihe des Sturms hinterherschleichen, immer auf der Suche nach einer herumliegenden AWM: "Gegner? Ja, gleich. Erstmal ne Waffe organisieren!"

Die Verhaltensmuster beim Campen sind auf verbergen, warten, lange Distanzen und Ruhe in der unmittelbaren Umgebung ausgelegt. Der Camper kämpft aus dem Hinterhalt. Ein-Mann-Hinterhalte lassen sich aber nicht an allen Stellen einer Map realisieren. Die Anzahl der guten Campingplätze ist auf jeder Map begrenzt und sehr oft liegen diese so, dass sie weit abseits der Hauptangriffswege sind. Der Camper wartet auf vereinzelte Gegner, die er ohne Chance zur Gegenwehr ausschalten kann: möglichst wenig eigenes Risiko bei möglichst hohem Schaden am Gegner.

Im Sturm findet der Kontakt mit dem Gegner aus der Bewegung heraus in kurzer bis mittlerer Entfernung statt und Ruhe ist hier eher nicht zu finden. Der Gegner wird aus seiner Stellung heraus- und zurückgedrängt, das Ziel der Mission steht im Vordergrund. Gefechte werden durch Skill und Strategie entschieden.

Auf beiden Positionen wirklich gut zu sein, ist eine echte Leistung, die kaum ein Gelegenheitsspieler beherrscht. Camper schlagen deshalb eher periodisch zu: Sie warten ab, bis sie irgendwie genug Geld für die AWM zusammen haben, dann verpissen sie sich nach hinten und schlafen sich aus, während der Rest die Arbeit machen darf. So wirkt es jedenfalls auf das übrige Team.

Genau dieser unproduktive Aspekt des Campens um jeden Preis macht Camper so verhasst. Niemand wird sich ernsthaft beschweren, wenn die gelegte Bombe, der Bombing Spot oder die Geiseln bewacht und verbissen verteidigt werden, im Gegenteil, das erwartet man. Auch der kontrollierte und geplante Einsatz der AWM zu genau diesem Zweck ist meiner Meinung nach durchaus legitim. Aber der Camper, der keinen Bock hat, sein Team beim Erfüllen der Aufgabe zu unterstützen, weil er nur auf den einen oder anderen Gelegenheitskill aus ist, der nur sein eigenes Ego polieren will, der wird besonders im eigenen Team keine Freunde finden, denn wer lässt sich schon gerne für den Ego-Tripp eines völlig Fremden einspannen, ohne davon irgendetwas zu haben?



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